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Allgemeine Hinweise für das Ferienlager

Koffer packen

  • Kennzeichnen Sie bitte jedes Kleidungsstück und Gegenstände (Koffer, Schreibzeug, ...) mit dem Namen des Kindes und tragen es in die Kofferliste ein, die Sie bitte den Betreuern am Treffpunkt aushändigen.
  • Bettwäsche wird vom Ferienlager zur Verfügung gestellt. Seit 2016 gibt es sogar Spannbettlaken, die brauchen nicht mehr mit gebracht werden.
  • Geben Sie möglichst nur dem Kind bekannte Sachen mit. Wählen Sie für Sport und Spiel geeignete Kleidung aus (keine "gute Sonntagskleidung"). Es sollten auch einige Teile dabei sein, die ein paar Farbkleckse vertragen können.
  • Finden Sie nach der Rückkehr fremde Kleidung oder fehlt etwas, schreiben Sie eine Mail möglichst mit Foto. Immer sind ein paar Sachen übrig, die kein Kind kannte und die nicht beschriftet sind. Auf dieser Homepage gibt es Fotos von Fundsachen. Wir bemühen uns gefundene Gegenstände zurück zu schicken.
  • Für fehlende Sachen übernehmen wir keine Haftung.
  • Geben Sie die Chipkarte der Krankenkasse mit. Auch bei ausländischen Kindern ist der Nachweis der Krankenversicherung abzugeben.
  • Impf- und andere Ausweise brauchen nicht mitgegeben werden. Allerdings kann das Datum der letzten Tetanusimpfung auf der Kofferliste notiert oder als Kopie vom Impfausweis mitgegeben werden. Wir wollen mit den Kindern Deutschland nicht verlassen.
  • Wertsachen, Walkman, Computerspiele, Handys u.s.w., bitten wir nicht mitzugeben. Bei Beschädigung oder Verlust können wir dafür keine Haftung übernehmen.
  • Wasserpistolen und ähnliche Waffen nehmen wir grundsätzlich in Verwahrung und geben sie erst zur Abreise zurück, irgendwie mögen wir die gar nicht... Also unbedingt zu Hause lassen!

Taschengeld

  • Als Taschengeld empfehlen wir 20 Euro. Tatsächlich haben Kinder zwischen 10 und 50 Euro dabei.
  • Das Geld soll den Betreuern zur Aufbewahrung übergeben werden. Bitte nur Scheine abgeben, die lassen sich besser transportieren und zählen.
  • Den beigelegten Betrag auf der Kofferliste eintragen.
  • Geld, Kofferliste und Chipkarte der Krankenversicherung in einem, mit dem Name des Kindes beschrifteten, Umschlag am Treffpunkt dem Betreuer übergeben.
  • Kleingeld, bzw. was für den Anreisetag gebraucht wird, sollen die Kinder bei sich haben.
  • Einmal pro Tag öffnet die Taschengeldausgabe, wo die Kinder den für einen Tag benötigten Betrag abheben können. Wir haben genügend Münzen (50 Cent, 1 und 2 Euro) dabei. Bei bedenklichem Kontostand findet eine Beratung statt.

Essen und Trinken

  • Bei der ersten Mahlzeit bekommt jedes Kind eine Trinkflasche. Diese kann zu jeder Mahlzeit ausgespült und im Speisesaal mit kostenlosen Getränken gefüllt werden. Weisen sie ihr Kind schon vorher auf das Ausspülen der Trinkflasche hin.
  • Das Essen zu den Mahlzeiten ist außerordentlich vielseitig und unbegrenzt. Auch die Zeit zum Essen ist praktisch unbegrenzt.
  • Nach dem Essen ist der Tisch abzuräumen, abzuwischen und der Stuhl heran zu stellen. Küchendienst haben die Kinder nicht.
  • Was Kinder im Querxenladen und im Dörfli an Süßigkeiten kaufen, reicht völlig aus für den Magen. Schicken Sie keine Naschpakete und bringen Sie auch keine Paprikachips und Lakritze vorbei.

Hygiene

  • Es gibt genau 3 Regeln, die wir auch durchsetzen:
  • 1. Die Betten müssen bezogen sein. 2. Keine nassen Sachen im Zimmer. 3. Keine gammelnden Lebensmittel im Zimmer.
  • Mängel werden in der Regel sofort bei Feststellung behoben.
  • Im Hygienegame kommt der Besen zum Einsatz und ein nasser Lappen, Betreuer mit Messgeräten und Gummipunkte als Belohnung.
  • Für einzelne Kinder müssen wir die Regeln erweitern:
  • 4. Wir schlafen nicht in den selben Sachen, die wir am Tag an hatten. 5. Vor viertens duschen wir bei Bedarf oder wenn ein Betreuer das festlegt.

Sauna

  • Im Querxenland gibt es eine Sauna für etwa 8 Personen, die auch von Schulklassen genutzt wird. Im Ferienlager sind wir wahrscheinlich die einzige Gruppe, die Sauna auch den Kindern anbietet. Das gehört seit 1990 zu unserem Selbstverständnis. Wenn Sie das Angebot in Ordnung finden, machen Sie Ihrem Kind Mut, das einmal auszuprobieren.

Besuch

  • Bitte besuchen Sie uns im Ferienlager nicht, das kann auch bei anderen Kindern Heimweh verursachen. Verhindern Sie auch Besuche von Verwandten.
  • Wenn es bei der Reise angeboten wird, nutzen Sie die Gelegenheit zum Abholen eher anzureisen, um dann das Ferienlager kennen zu lernen.

Briefe, E-Mails, Fotos

  • Schreiben Sie Ihrem Kind so oft es geht. Post zu bekommen ist für die Kinder immer noch sehr wichtig. Vermeiden Sie jedoch traurige und ernste Mitteilungen.
  • Sie können Ihrem Kind das Briefe schreiben erleichtern, wenn Sie mit Adressen beschriftete Briefumschläge oder Adressaufkleber mitgeben. Aber denken Sie daran, dass Kinder das Briefe schreiben vergessen wenn es ihnen im Ferienlager gefällt. Und zuletzt müssen Briefe noch im Briefkasten ankommen. Manche Kinder wissen nicht was das ist.
  • Über die Homepage können Sie eine Nachricht an ein Kind im Ferienlager schicken. Wenn unsere Technik mit Handy und Laptop funktioniert, und das Kind Zeit und Lust zum denken und schreiben (es sind Ferien) hat, kommt vielleicht sogar eine Antwort. Aber gelesen werden Mails immer. Auch von anderen. Geheimnisse sollen deshalb nur in Briefe geschrieben werden.
  • Auf jeden Fall wollen wir täglich aktuelle Berichte und Fotos im Internet veröffentlichen.

Telefon, Handy

  • Telefonieren Sie möglichst nicht mit Ihrem Kind. Wir vermitteln nur in dringenden Fällen Telefonate an die Kinder weiter.
  • Falls Ihr Kind Sie vom Münzfernsprecher anruft, rechnen Sie damit, dass das Gespräch nach wenigen Sekunden abbricht weil das Geld alle ist.
  • Urlaub und Ferienlager kann die Welt nicht verändern, aber für eine Zeit mal draußen lassen. Wir verzichten auf Fernsehen, Radio und Zeitung. Die aktuelle "Gefahr" ist der unüberlegte Kontakt zur Außenwelt über Handys. Probleme im Ferienlager können über Handy nicht gelöst werden, aber jede Menge Missverständnisse auslösen.
  • Mit dem Handy spielen auch andere Kinder, und das kann teuer werden.
  • Grundsätzlich soll ein Kind ins Ferienlager kein Handy mitbringen!
  • Erwarten Sie auch nicht, dass Kinder mit dem Handy eines Betreuers telefonieren dürfen.
  • Wenn für An- und Abreise oder bei Kindern aus dem Ausland der Kontakt mit den Eltern nötig ist, soll das Handy den Betreuern ausgeschaltet zur Aufbewahrung gegeben werden. Es wird dann bei Bedarf ausgehändigt. Ein Telefongespräch kann z.B. per E-Mail "beantragt" werden.
  • Das Handy kann sich in deutsche und tschechische Mobilfunk Netze einbuchen weil wir uns an der Grenze befinden. An vielen Stellen im Gelände und in den Bungalows ist auch gar kein Empfang. So kann ein Gespräch abbrechen - oder wegen Roaming andere Kosten verursachen.
  • Akzeptieren Sie dass Kinder sich auch von den Eltern erholen wollen. Insbesondere wenn sie sich gerade zum ersten Mal verlieben ist ein Anruf von Mutti nicht erwünscht...
  • Ein Kind, bei dem ständig das Handy klingelt, wird von anderen Kindern ausgegrenzt und ist in der Gruppe unbeliebt.
  • Wenn Eltern Grund zur Sorge haben: Mit dem Betreuer reden ist meistens nützlicher als mit dem Kind zu reden. Wir Betreuer haben Erfahrung, auch Eltern zu beruhigen.
  • Heimweh wird durch telefonieren noch schlimmer, sagt die jahrelange Erfahrung.
  • Wenn ein Kind sich nicht meldet, geht es ihm gut. Dann müssen die täglich aktuellen Fotos im Internet reichen.

Selbstverständlich werden wir die Kinder altersgerecht beaufsichtigen. Es ist uns aber nicht möglich, jedes Kind ständig an die Hand zu nehmen. Besonders wenn Ihr Kind zum ersten Mal ohne Eltern verreist, empfehlen wir zur Vorbereitung mit dem Kind über folgende Situationen nachzudenken:

  • Verhalten im Bus / Zug (Fenster, Türen, Toilette) und am Parkplatz / Bahnsteig
  • Kontrolle wo sich das eigene Gepäck befindet und ob es vollständig ist
  • beim Aussteigen beachten, dass alles mitgenommen wird (auch wenn jemand dabei hilft)
  • bei der Gruppe bleiben oder beim Betreuer abmelden, bei Rückkehr anmelden
  • Verhalten im Straßenverkehr (in der Gruppe), Verhalten in Notsituationen (verlaufen u.s.w.)
  • selbständiges Einkaufen, Verhalten im Geschäft, sinnvolle (preisgünstige) Auswahl
  • Bedeutung von und Umgang mit Geld, Geldwechsel, Geldrückgabe
  • Beschriftung einer Ansichtskarte / Brief, Adresse und Briefmarke, evtl. dabei helfen lassen
  • nasse Sachen, verdorbene Lebensmittel u.s.w. (im Koffer)
  • Badesachen wechseln (gesundheitliche Konsequenzen), Sonnenschutz, Sonnenbrand
  • Warum nachts nicht die Kleidung / Unterhose vom Tag anlassen?
  • Warum Betten beziehen, warum waschen, duschen?
 

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© Lutz Elßner ° elssner@interdev.de